7. Dan Karate für Wolfgang Pech

Der OYAMA KARATE KAI freut sich über die gerade in Japan entschiedene hohe Neugraduierung für Wolfgang Pech, Cheftrainer des Neustädter Vereins.

Nur alle 2 Jahre trifft sich in Japan das World Grading Committee des Weltverbandes im Shinkyokushinkai Karate und entscheidet, welche verdienten Karateka aus aller Welt zu einer höheren Graduierung befördert werden und ihnen ein neuer Dangrad (Schwarzgurt) verliehen wird.

Hierbei wird in Betracht gezogen, in wieweit ein Karateka in seinem jeweiligen nationalen Verband, als auch auf internationaler Ebene aktiv ist und kontinuierlich dazu beiträgt, die Qualität aller Facetten des Karate zu verbessern und die Verbreitung der Stilrichtung insgesamt voranzubringen.

Shihan Wolfgang Pech wurde vom Präsidenten der DKO (Deutschen Kyokushinkai Organisation) Christoph Wortmann für diese neue Graduierung vorgeschlagen. Ohne Pech gäbe es die Stilrichtung Shinkyokushin Karate und den Dachverband in Deutschland nicht. Wolfgang Pech hat als Jugendlicher vor 50 Jahren beim Oyama-Karate-Kai seine ersten Kampfsport-Schritte begonnen. Der Verein wurde zwar als Kyokushin-Karate Verein gegründet, aber damals, in den Anfängen der Kampfkünste in Deutschland, wurde fast überall eine Mischung verschiedener Stile praktiziert. Jeder probierte alles aus. In seinen 20ern, schon als Trainer tätig, hat Wolfgang Pech dann für sich entschieden seine Ausrichtung völlig auf das originale. japanische Kyokushin Karate zu konzentrieren.

Er ist viel gereist und hat über viele Jahre an zahlreichen Lehrgängen und Sommercamps teilgenommen, hauptsächlich in der der Schweiz. Er hat stetig hart trainiert und sein Wissen erweitert. Natürlich, um diesen Karate-Stil auch in Neustadt und in Deutschland zu unterrichten. In der Folge wurde auf seine Initiative und seiner Federführung 1986/87 die Deutsche Kyokushinkai Organisation gegründet. Viele Schüler von Wolfgang Pech wie Christoph Wortmann, Eugen Harsch und Hon Son Vu, die alle ein eigenes Dojo gegründet haben, oder Andreas Battermann, selbst alles langjährige Danträger tragen heute dazu bei, dass der deutsche Verband so eine erfolgreiche Organisation geworden ist.

Wolfgang Pech war selbst viele Jahre Präsident der DKO und ist als Branch Chief Germany der offizielle Vertreter Deutschlands im Weltverband in Japan. Dies und nicht zuletzt auch sein Einsatz als internationaler Kampfrichter bei Europa. Und Weltmeisterschaften haben das Committee überzeugt, Wolfgang Pech den 7. Dan zu verleihen, die höchste Graduierung, die je einem deutschen Karateka im Kyokushin Karate verliehen wurde.

Wolfgang Pech gehört damit zu den Top 30 der Welt, die eine so hohen Graduierung bisher erreicht haben. Natürlich freut er sich sehr über diesen 7. Dan. Dies ist aber kein Grund, sich darauf auszuruhen, sondern er wird mit Motivation und vollem Einsatz im Training, als auch in den Organisationen aktiv zu bleiben, um diese bemerkenswerte Stilrichtung weiter zu unterrichten und zu verbreiten, um auch möglichst viele Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene auf den Karateweg zu führen.